25. Januar 2019  

Betriebsrat Flughafen und Linksfraktion entwickeln gemeinsame Positionen

Pressemitteilung

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Am 15. Januar gab es ein Arbeitsgespräch zwischen dem Vorsitzenden der Linksfraktion im Rat der Stadt Braunschweig, Udo Sommerfeld, der Vorsitzenden des Betriebsrates der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH, Susanne Westphal und weiteren Betriebsratsmitgliedern des Flughafens.

Auslöser des Treffens war eine Pressemitteilung des Flughafen-Betriebsrates aus dem Dezember, in der Sommerfeld zum Teil persönlich angegriffen wurde. Im klarstellenden Gespräch mit dem Betriebsrat konnten sich beide Seiten auf die folgenden Positionen verständigen:

- Der auf die Initiative der Linksfraktion zurückgehende einstimmige Ratsbeschluss über die öffentliche Beratung des Flughafen-Gutachtens wird begrüßt. Zu den konkreten Vorschlägen, die im Rahmen der Diskussion erfolgen werden, soll es eine enge Abstimmung zwischen Betriebsrat und Linksfraktion geben. Investitionsvorschläge werden von der Linksfraktion mitgetragen, wenn sie mittelfristig den Zuschussbedarf des Flughafens signifikant senken.

- Da durch eine Umwandlung des Verkehrsflughafens in einen Werksflughafen zum jetzigen Zeitpunkt keine Ergebnisverbesserung erkennbar ist, die Umwandlung in einen Werksflughafen zu einem massiven Personalabbau führen würde, Verbesserungen für die umliegenden Wohngebiete nicht erkennbar und die Auswirkungen auf die flughafenaffinen Betriebe und Einrichtungen im Umfeld vollkommen unklar sind, wird eine Umwandlung in einen Werksflughafen abgelehnt.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion im Rat der Stadt Braunschweig, Udo Sommerfeld: „Über die Pressemitteilung des Betriebsrates war ich nicht gerade erfreut. Positiv war nur, dass wir dadurch ins Gespräch gekommen sind. Das gegenseitige Verständnis ist gewachsen und wir konnten uns sogar auf wesentliche Positionen für die Zukunft des Flughafens verständigen.“