15. Februar 2019  

Geschwindigkeitskontrollen auf Hugo-Luther-Straße in engerer Auswahl – Wird LINKEN Antrag umgesetzt?

Vielleicht kann die LINKE im Bezirksrat Westliches Ringgebiet bald einen großen Erfolg feiern. Die Hugo-Luther-Straße ist in die engere Auswahl für eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung gekommen. „Wenn das umgesetzt wird, wäre es nicht nur gelungen, die Sicherheit in der Straße, in der mehrere Kindergärten sind, deutlich zu verbessern“, kommentiert LINKEN-Fraktionsvorsitzende im Bezirksrat Westliches Ringgebiet, Gisela Ohnesorge, die Chance. „Zusätzlich würde auch ein Wunsch der Anwohner umgesetzt.“

Nachdem sich mehrere Einwohner an den Vorsitzenden des Sanierungsbeirates, Udo Sommerfeld, gewandt hatten, wurde das Thema dort behandelt. Zeitgleich entschied der Rat der Stadt, die Zahl der stationären Blitzer zu erhöhen und auch der LINKEN-Fraktion im Bezirksrat wurde auf die Problematik aufmerksam, erinnerte sich Ohnesorge. Schnell war man sich mit den Mitgliedern der SPD Fraktion im Bezirksrat einig, die den Sachverhalt genauso wie die LINKEN-Politiker sahen, und gemeinsam wurde beantragt, eine der neuen Messanlagen in der Hugo-Luther Straße einzurichten.

„Und nun haben wir die erste Hürde geschafft“, so Ohnesorge weiter. „Wie die Verwaltung mitteilte, wird der Wunsch des Stadtbezirksrates bei der Auswahl mit einbezogen.“ Insgesamt sollen in Braunschweig an drei Standorten neue stationäre Blitzeranlagen eingerichtet werden. Und wie Ohnesorge betont, sollte die Hugo-Luther-Straße dringend dabei sein. „Mobile Geschwindigkeitskontrolle haben bereits ergeben, dass sich mehr als 75 Prozent der Verkehrsteilnehmer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten“, beschreibt die LINKEN Politikerin die aktuelle Situation. „34 Prozent der Autofahrer sind sogar mit 40 Kilometer pro Stunde oder mehr unterwegs, und das, obwohl dort mehrere Kindertagesstätten sind.“